Posts mit dem Label Musik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Musik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Andy Warhols “Interview” Magazin in Deutschland erschienen

Interview 02 2012 Inhaltsverz

Interview berichtet aus den Bereichen Kultur, Mode, Musik und Film und huldigt dem Prinzip: Prominente führen Interviews mit anderen Prominenten.
So spricht Clint Eastwood mit Angelina Jolie über ihren neuen Film, Arianna Huffington interviewt Scarlett Johannson und Kulturwissenschaftler Thomas Macho führt ein Gespräch mit Rene Pollesch über Theater, Hölderlin, Rilke, Warhol und Karl Lagerfeld.
Mit Porträts “britischer Lads” von Alasdair McLellan sucht Interview nach dem europäischen Männertyp im Vergleich zu Bruce Webers amerikanischer Männerfotografie. (Bruce Weber wurde ausgiebig von der amerikanischen Interview gefördert)
Und auch die Werbeanzeigen der internationalen Modeindustrie sind genauso reichhaltig vertreten wie in der amerikanischen Ausgabe.

P1040228

So kommen dann selbst die Schuh und Strumpf- Feti …. unter uns auf ihre Kosten.
Besonders gelungen ist das Interview, das Thomas Macho mit Rene Pollesch geführt hat. Mein Lieblingszitat daraus: “Ich habe gerade einen jungen Mann in der U-Bahn gesehen, der trug Beanie, Holzfällerhemd, Turnschuhe. Irgendwie sah man auch, dass er ganz hübsch war, aber vor allem sah er aus wie Ashton Kutcher. Das Resultat der Arbeit am Selbst darf nicht zu abgedreht sein. Das darf nur Lady Gaga … “  
Mit etwas mehr als 250 Seiten ist die deutsche Interview deutlich umfangreicher als das amerikanische Original. Und so bleibt die Frage ob dieses Magazin, gegründet von Andy Warhol und seinen Freunden, das sich längst vom Untergrund Magazin in ein etabliertes Hochglanz Magazin verwandelt hat, auch in Deutschland so erfolgreich sein wird wie in USA.
Und wer das alles noch nicht interessant genug findet, der bekommt auf den letzten 40 Seiten des Magazins (Farblich und redaktionell abgehobener Teil) einen Überblick über dessen Gründer Andy Warhol und die Zeit der 70er Jahre, insgesamt eine witzige, schöne Quellensammlung aus Kunst und Kulturgeschichte zusammen mit einer Prise Queer History.   

 

schwule Filmhochschule Teil 2

die ARD zeigte am Sonntag den Film Münchhausen 1942/43 mit Hans Albers in der Titelrolle.
da gewisse Nachbarn diesen Film schenkelklopfend anschauten,
tröstete ich mich bei youtube mit dem einzigen deutschen Filmstar, der NICHT  bei Herrn Goebbels vortanzte

(und keine deutschen Filme zwischen 1933 und 45 drehte)

schwule Filmhochschule

Neulich auf youtube:

Marilyn Monroes berühmte Filmszene “diamonds are a girls best friend” beantwortet die Frage warum Männer mit Geld so attraktiv sind.


dann gibt es noch Madonna zu sehen:
Sie leiht sich Marilyns Kleid, ihre Bühnenshow, ja selbst die Tänzer im Frack hat sie sich kurz geborgt.
Sie tanzt dieselbe Szene, jedoch auf seltsam andere Weise, so als zwinkere sie uns zu und sagt:
"Ich spiele das nur, glaubt ihr wirklich ich suche einen Mann mit Geld?"

Und dann begegne ich noch Elton John, wie er in seinem Konzert Madonnas "material girl" und "like a virgin" neu interpretiert.

Man wird das Gefühl nicht los, Elton John ist das material girl schlechthin. Und dass er auf der Suche nach dem richtigen Mann den Song „material girl“ noch besser zur Geltung bringt als Madonna. Ehrlich gesagt, Hand aufs Herz, ist das überhaupt möglich?

Arnold Schwarzenegger, Vergangenheit und Zukunft

 Lieber Arnold, Arnold Schwarzenegger                                                                               nett siehst Du aus mit D...