Freitag, 10. Oktober 2014

six degrees of separation


Als Madonna “she’s not me” sang, wusste jeder, dass Gwyneth Paltrow gemeint war, die soeben Coldplay Sänger Chris Martin geheiratet hatte, von dem Gwyneth inzwischen glücklich geschieden ist und der in einem Interview verkündet hatte, erst durch seine Heirat mit Gwyneth habe er endgültig erkannt, dass er heterosexuell sei, ansonsten hätten ihn die wuscheligen Haare von One Direction Sänger Harry Styles sexuell so angezogen, dass er einer Affäre durchaus nicht abgeneigt gewesen wäre,

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was sich aber inzwischen durch seine Ehe mit Gwyneth erledigt hatte,  so dass sich One Direction Sänger Harry Styles nun öfters mit dem Gerücht konfrontiert sieht, er sei schwul und habe mit einem Bandmitglied schon öfters … herumgeknutscht, was sonst?

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Da fügt es sich ganz gut, dass BBC Music ein Video mit Elton John, Chris Martin und One Direction drehte, inklusive rosa Wölkchen, Schmetterlingen und allem anderen auch.

 

Wer auch six degrees of separation spielen will und nicht weiß wie, hier die Erklärung auf Wikipedia.

Enjoy.

 


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Dienstag, 9. September 2014

Wie homophob darf ein evangelischer Dekan heute noch sein, Volker Teich?

Immer wieder erreichen einen in Schorndorf  erschütternde Geschichten über Diskriminierung von Schwulen und Lesben. So hörte man vom Fall einer lesbischen Angestellten im Dekanat Schorndorf, die so lange gemobbt wurde bis sie “freiwillig” ihre Arbeitsstelle aufgab.

Man hat den Eindruck, homophobe Hetze an der evangelischen Basis wird umso eifriger betrieben je mehr sich homophobe Hetzer von der Leitung des Dekanats gedeckt sehen.

Wer also steht an der Spitze im Kirchenbezirk Schorndorf?

Dekan von Schorndorf  ist Volker Teich, bekannt für seine Rolle als Sprecher der konservativen Gruppe im württembergischen Kirchenparlament. Sein  Lieblingsspruch zum Thema Homosexualität ist:

“Wir richten uns nicht nach dem Zeitgeist sondern nach der Bibel.”

Ich würde Herrn Teich gerne fragen, ob wir die Menschenrechte, die Gleichberechtigung der Frau und das Verbot Kinder zu schlagen, auch abschaffen sollten, auch davon steht nichts in der Bibel.

Natürlich rät Herr Teich Homosexuellen gerne sich psychologisch betreuen zu lassen, was bei Evangelikalen, Pietisten und homophoben Hasschristen ein Standard Argument ist. Homosexualität wird als defizitäre Lebensform gesehen, die “Veränderung” benötige, so Teichs Worte. Leider kann man mit diesen Argumenten schnell in zwielichtige Gesellschaft geraten, vom russischen Präsidenten Putin über rechtsradikale Familienschützer bis zu religiösen Sektierern, aber das scheint Volker Teich nicht zu stören.

Wir erinnern uns auch an die Podiumsdiskussion in Ludwigsburg unter Leitung von Frau Däubler Gmelin mit der ehemaligen Bischöfin aus Hamburg, Maria Jepsen, die unmissverständlich klar stellte:

“Die Diskriminierung von Homosexuellen findet immer noch statt.”

Herr Volker Teich war zu dieser Podiumsdiskussion auch eingeladen. Seine Reaktion auf Bischöfin Jepsens Statement? Er ging überhaupt nicht hin. Kurzfristige Absage wegen gewisser Irritationen.
Kritik aus den eigenen Reihen hört Herr Teich nicht gerne und die Fähigkeit zur Selbstkritik ist wenn man im Besitz der Wahrheit ist überflüssig.

Wer nach außen keine Diskussion zulässt, verhindert natürlich auch nach innen eine Auseinandersetzung mit dem Thema Homosexualität.

Nur so ist die miefig repressive Atmosphäre im Kirchenbezirk Schorndorf  zu erklären. Man fühlt sich nicht wohl in einer Kirche, die von Hardlinern wie Volker Teich geleitet wird.


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Montag, 21. Juli 2014

Polizeieinsatz in Weiler Rems

Vor einer Woche mußte wieder einmal die Polizei in unsere Straße kommen. Es war im übrigen schon das zweite mal, und dann ist man doch immer wieder aufs neue bestürzt wenn man mit eigenen Augen sieht mit welchem Hass die Nachbarn aufeinander losgehen, ganz besonders wenn es sich um erwachsene Männer handelt, die dazu noch ein Gossenvokabular benutzen, das völlig unakzeptabel ist.

Besonders traurig ist aber wenn man sieht wie ein gut 70 jähriger seinen Spazierstock in die Höhe streckt und kurz davor ist einem anderen circa 70 jährigen diesen Spazierstock über den Kopf zu ziehen.
10 Minuten später steigen dann zwei ziemlich gelangweilt dreinschauende Polizisten aus ihrem Auto und beginnen mit ihrer Arbeit.

Mein Fazit: Es wird jetzt seit mehr als fünfundzwanzig Jahren in meiner Nachbarschaft gegen mich als Schwulen gehetzt. Wenn ich dann sehe wie man sich in der Nachbarschaft gegenseitig behandelt, dann gibt mir das zu denken.
Es gibt wohl Leute, die jemanden brauchen, den sie hassen können oder schlecht reden können, vielleicht nur um sich selbst besser zu fühlen?
Und wenn kein Schwuler zur Hand ist, dann findet man schnell einen anderen für diesen Zweck.



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