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OB Matthias Klopfer sieht rot, und blau, schwarz, weiß und lila


OB Matthias Klopfer, Schorndorf

die Schönfärbereien des OB von Schorndorf 


Es reicht nicht aus in Schorndorf als Oberbürgermeister die evangelische Kirche wegen ihrer Homophobie zu kritisieren.
Die Wahrheit ist, Diskriminierung findet überall in Schorndorf statt.
Zum Beispiel:
im Gesundheitswesen
in Schulen
im Stadtrat von Schorndorf, wo homophobe Kommentare nicht zurückgewiesen werden
in Sport, Fußball und Tennisvereinen
und am Arbeitsplatz (Stadt Schorndorf / freie Wirtschaft)

Indem Herr Klopfer darüber schweigt, betreibt er Schönfärberei und zwar mit  Absicht.
Und wann hat die Stadt Schorndorf jemals etwas für homosexuelle Bürger getan?
Vielleicht eine kleine Informationskampagne um Vorurteile in der Gesellschaft abzubauen?
Oder eine Vortragsreihe zum Thema Homosexualität im Sport?
Oder einmal einen Ehrenbürger ernannt bei dem man die Homosexualität nicht verschweigt sondern gerne erwähnt?
Oder eine Initiative gegen Vorurteile und Ausgrenzung am Arbeitsplatz?

Das alles hat es nie gegeben.
Und darüber verliert OB Klopfer kein Wort.
Nur bei den anderen immer kritisieren, das geht gar nicht.



Öffentlichkeitsarbeit der evangelischen Kirche Schorndorf: wir sind nicht homophob

Es hätte so schön sein können: drei Vorträge zum Thema Homosexualität und anschließend eine Diskussion an deren Ende sich alle bestätigt hätten nicht homophob zu sein.
Aber plötzlich steht eine Frau auf und berichtet von ihren Diskriminierungserfahrungen.
Wechselseitige Schuldzuweisungen folgen und am Ende sind alle ratlos.
So geschehen am 13. Oktober 2018 im Martin Luther Haus Schorndorf.
Dann wird alles überkleistert mit gegenseitigen Ermahnungen und etwas Naivität.
Die Beschuldigten: CVJM Schorndorf und Pfarrer Thomas Fuchsloch üben sich in offensiv zur Schau gestellter Gelassenheit.
Ansonsten heißt es wie immer, dass der Fall der jungen Frau nur ein Einzelfall gewesen sein könne.
Später wird man dann in Zeitungsarchiven und bei Google nachlesen können wie mutig man in Schorndorf gegen Homophobie ankämpft.
Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass dies eine reine Alibi Veranstaltung war deren einziges Ziel es ist die Verantwortlichen der evangelischen Kirche Schorndorf in positivem Licht erscheinen zu lassen.
Wenn man also im Martin Luther Haus in Schorndorf wirklich eine Veranstaltung  zum Thema Homosexualität durchführen wollte, dann hätte man nur die Betroffenen einladen brauchen.
Drei Abende mit Aussagen von Menschen, die in Schorndorf homophobem Hass, Hetze Diskriminierung und Mobbing ausgesetzt sind, das hätte wirklich einen Unterschied ausgemacht.
Das wäre eine Zäsur gewesen, drei Abende über die man noch lange mit Respekt und Achtung gesprochen hätte.



#Dekan #Baur, #Schorndorf, die #evangelische #Kirche und die #Nazi Zeit


Landesbischof Ludwig Müller (der spätere Reichsbischof) beim Heilruf mit dem faschistischen Gruß auf Adolf Hitler 1933 Von Bundesarchiv, Bild 183-H25547 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de


Nachdem die Informationen über die zwei Aussenstellen des Nazi Konzentrationslager Systems in Welzheim und Rudersberg die Runde gemacht haben, beide Orte gehörten zum Kirchenbezirk Schorndorf, ist die Bestürzung groß.
Man hätte sich ein klärendes Wort von der evangelischen Kirche zu ihrem Versagen in der Nazi Zeit gewünscht, ganz besonders wenn man selbst homosexuell ist und sich fragt ob in diesen Lagern auch Homosexuelle zu Tode gekommen sind.


Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing


Dass die Schenkung einer Deutschen (Nazi) Christen Familie aus Schorndorf an die evangelische Kirche und die völlige Unfähigkeit der evangelischen Kirche damit korrekt und anständig umzugehen, damit etwas zu tun hat wird wahrscheinlich bestritten.
Jedoch hat damals in den 90er Jahren niemand gefragt ob der Reichtum dieser Familie aus der Arisierung von Vermögen kommt, also dem Raub jüdischen Vermögens während der Nazi Zeit.
Fragen hätte genügt, es einmal offen auszusprechen auch, vielleicht hätten dann die gierigen Hände der Verantwortlichen in Schorndorf nicht so schnell zugegriffen?
Gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit gegen Juden kennen wir seit Martin Luthers Schriften, aber wie sieht es mit Hass gegen Homosexuelle aus?
Dekan Scheffbuchs Schwulenhass habe ich persönlich miterlebt, Dekan Volker Teichs Verhalten war nicht besser.
Da drängt sich die Frage auf warum kann die evangelische Kirche nicht mit Judenhass und Schwulenhass in den eigenen Reihen korrekt umgehen?
Vielleicht weil man sich an großzügige Schenkungen von Deutschen Christen gewöhnt hat?

Sind Schwulenhass und Judenhass geistesverwandt?


Tatsache ist, dass man für beides Zitate in der Bibel findet, wenn man diese nur sinnentstellt und ohne Kontext verwendet so wie Pietisten und Evangelikale dies gerne tun.
Seit Dekan Volker Teich und Dekan Scheffbuch ihr gemeinsames Schwulenhassermanifest unter die Leute gebracht haben, warten Homosexuelle vergeblich auf eine Entschuldigung.
Auch das ist eine Parallele zu dem was in den KZ Aussenstellen Rudersberg und Welzheim geschah. Am Ende übernimmt niemand Verantwortung.

Der homophobe Netzwerker Ulrich Parzany

Richard Nixon, Donald Trump, Mitt Romney ... wer glaubt die große Politik hätte keine Auswirkungen auf das Leben jedes einzelnen Menschen, der  täuscht sich.
Als Rolf Scheffbuch, Dekan von Schorndorf,  Mitglied im Komitee für Billy Grahams Deutschlandbesuch wurde, wusste jeder, dass Billy Graham ein Freund Richard Nixons war, der hier nichts anderes tun würde als sein reaktionäres Gesellschaftsbild zu predigen.
1993 saß auch Ulrich Parzany in diesem Billy Graham Komitee neben dem Dekan von Schorndorf. Von diesem Zeitpunkt an standen Parzany in Schorndorf alle Türen offen.


Was die Presse über Ulrich Parzany schreibt

  • Erzkonservativer Fernhsehprediger (chrismon)
  • Verbitterter alter Mann (Zeit)
  • Umstrittener Prediger  (Stuttgarter Nachrichten)
  • Parzany und Gefolgsleute gründen Netzwerk "Bibel und Bekenntnis". Kommunique dekretiert "Homosexuelle leben in Sünde" (Welt)
  • Salzburger Erklärung vom 6. September 2015. Parzany gehört zu den Erstunterzeichnern. Die Salzburger Erklärung wendet sich gegen den "Genderismus" und  die "Lesben und Schwulenbewegung". Mitunterzeichner sind Bischof Vitus Huonder, Chur / Schweiz, Gabriele Kuby, Hedwig Freifrau von Beverfoerde (Demo für alle) und Winfried Scheffbuch (Stuttgart).

Warum Ulrich Parzany über die Todesstrafe für Schwule schwadroniert

Im Sommer 2017 wurde ein Gespräch Parzanys mit Barbara Rudolph veröffentlicht in dem Parzany erwähnt, dass im Alten Testament die Todesstrafe für Homosexuelle vorgesehen sei.
Parzany ruft nicht nach der Einführung der Todesstrafe für Homsoexuelle, dies wäre Volksverhetzung, er erwähnt die Todesstrafe  als "scheinbaren Fakt", was natürlich Unsinn ist, denn niemand nimmt das was im Alten Testament steht wörtlich.
Dass Barbara Rudolph an dieser Stelle nicht aufsteht und das Gespräch abbricht, ist ein Skandal. Das ganze Interview hinterläßt einen zwiespältigen Eindruck, am Ende wird alles mit hohlen Phrasen zugekleistert wie so oft wenn in der evangelischen Kirche über Homosexualität kontrovers diskutiert wird.

Was verbindet Ulrich Parzany mit Schorndorf?

In der Zwischenzeit wird Parzany nur noch von Evangelikalen, Pietisten, Baptisten und anderen Fundamentalisten eingeladen. Kluge Kirchengemeinden meiden Parzany. Nicht so in Schorndorf!
Vielleicht ist ja die homophobe Stimmung, die in  Schorndorf seit Volker Teich und Rolf Scheffbuchs Zeiten herrscht, die Ursache. Homophe Christen brauchen Vorbilder, die ihnen ihre Vorurteile bestätigen. Und wenn es auch nur Ulrich Parzany  ist.
Am Ende von Billy Grahams Evangelisationskampagne 1993, schrieb Dekan Rolf Scheffbuch über die negative Aufnahme Billy Grahams in der deutschen Öffentlichkeit:
"Auch die unsinnigsten Kritik-Tiraden sind für uns Anlaß fröhlich weiterzuziehen als Leute, die gewürdigt sind um Jesu Namen willen Schmach zu leiden. Schlimm wäre es für uns ... wenn uns jemand wohlgeredet hätte. ... "
Einsicht und Klugheit sehen anders aus.

Erste Rücktrittsforderungen an Dekanin Baur werden laut

Wie kann es sein, dass man mit Ulrich Parzany den Begründer des homophoben Netzwerks "Bibel und Bekenntnis" nach Schorndorf zum gemeinsamen Gottesdienst feiern mit Frau Dekanin Baur einlädt, fragen sich viele anständige Menschen in Schorndorf.
Offensichtlich hat die evangelische Kirche aus den homophoben Entgleisungen von Rolf Scheffbuch und Ulrich Parzany bis zum heutigen Tag nichts gelernt hat.
Wer ist dafür verantwortlich?






Wenn fundamentalistische Christen Politik machen

Die wenigsten von uns erinnern sich heute noch an dieses Bild:
Als Präsident Nixon während des Vietnamkriegs dringend Unterstützung brauchte, fand er einen willigen Helfer und Fürsprecher in dem Großevangelisten Billy Graham. 


Auch die Tatsache, dass Nixon wegen Watergate zum größten Skandal Präsidenten der USA wurde, störte Billy Graham nicht weiters. Als Graham nach Deutschland kam um auch hier zu „Evangelisieren“, fand er einen weiten Unterstützerkreis.
Der damalige württembergische Landesbischof von Württemberg Theo Sorg verteidigte Graham nachdrücklich und als 1993 ein Unterstützerkomitee für Billy Grahams Besuch in Deutschland gegründet wurde, trat Rolf Scheffbuch, der evangelische Dekan meiner Heimatstadt Schorndorf, diesem Unterstützerkomitee bei.
Rolf Scheffbuch, ehem. ev. Dekan v. Schorndorf

Viele Jahre später stellte sich dann heraus, dank der heimlich mitgeschnittenen Gespräche im Weißen Haus, dass Billy Graham und Richard Nixon, die Kritik an Vietnam und Watergate auf eine jüdische Presseverschwörung zurückführten.
Soviel zum Versuch eines evangelikalen Fundamentalisten Einfluss auf die amerikansiche Politik zu erlangen.

Im Präsidentschaftswahlkampf 2012 will ein Mormone amerikanischer Präsident werden und scheitert

Mitt Romney trat als republikanischer Präsidentschaftskandidat gegen eine Ehe für Homosexuelle ein, gegen Stammzellenforschung und gegen Abtreibung. Ansonsten versprach Romney allen Wählern so ziemlich alles und machte sich selbst schnell unglaubwürdig.

Über Europa sagte Mitt Romney, es stehe „vor einem demografischen Desaster, als unvermeidliches Produkt eines geschwächten Glaubens an den Schöpfer, gescheiterten Familien, einer Missachtung der Heiligkeit des menschlichen Lebens und einer erodierten Moral.“
Wenn Mitt Romney das sagt... , aber überzeugt hat dies die Mehrheit der Amerikaner nicht.

Neuer Versuch 2016: Präsident Donald Trump

Was Donald Trump so einmalig macht, ist die Koalition aus Unterstützern, die ihn ins Weiße Haus gebracht hat. Eine Koalition aus Rassisten wie in Charlottsville, Virginia, Nationalisten und evangelikalen konservativen Christen.

Seit einigen Wochen liest man in amerikanischen Zeitungen einiges über "court evangelicals". Ihre Strategie ist es einen der "ihren" politisch zu unterstützen und ins Weiße Haus zu bringen.
Nach Präsident Trumps Wahlsieg verlangen sie nun eine Gegenleistung. Man kann gespannt sein, was das sein wird.
Und sollte Trump wegen seiner vielen Skandale aus dem Amt scheiden müssen, so wartet einer der ihren, Vizepräsident Pence, um nachzurücken. Wer glaubt, dass dies eine raffinierte Strategie ist, der hat sicherlich recht.

Reaktionäre Evangelikale in hohen Machtpositionen


Zum Beispiel der Evangelikale Tim Farron, ehem. Vorsitzender der liberalen Partei Englands, der nach der letzten Unterhauswahl in Großbritannien zurücktrat weil er zum Thema Homosexualität keine klare Position beziehen konnte.
 
„Wir alle sind Sünder“ war das einzige was Mister Farron zum Thema Homosexualität einfiel, Kenner der evangelikalen Szene überrascht das nicht.
Aber warum tummeln sich so viele autoritäre Fundamentalisten an der Spitze der Politik, und das nicht nur in Washington, London oder Berlin?
Und warum wird dies so selten in den Medien erwähnt?
Fortsetzung folgt.

Dekanin Baur, Schorndorf, setzt den homophoben Kurs ihrer Vorgänger fort

Groß war die Hoffnung auf einen Neuanfang für die evangelische Kirche Schorndorf. Nachdem Dekan Scheffbuch und Dekan Teich über die Grenzen Schorndorfs hinaus  wegen ihrer homophoben Propaganda  bekannt wurden, hielten viele Menschen die Zeit reif  für eine Veränderung in Schorndorf. Schnell wurden diese Hoffnungen nun enttäuscht.



Neue Besen kehren gut: aber nicht in Schorndorf


Störrische Realitätsverweigerung, einseitige Bibellektüre und eine aggressiv homophobe Grundhaltung sind die Markenzeichen von Ulrich Parzany. Herr Parzany gehört zu den Evangelikalen deren homophobe Grundhaltung besonders gut dokumentiert sind.


Man muss also schon naiv sein oder dreist wenn man die negativen Schlagzeilen, die Herr Parzany produziert, nicht zur Kenntnis  nimmt. 
Von diesen Leuten gibt es traditionell viele in Schorndorf, dass die neue Schorndorfer Dekanin Baur zu ihnen gehört, ist neu. 

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's ganz ungeniert  


Wer einmal die Hoffnung hatte, dass nach den homophoben Dekanen Scheffbuch und Teich frischer Wind nach Schorndorf kommt, sieht sich nun endgültig enttäuscht.
Es scheint so als würden die alten Seilschaften in Schorndorf sich wieder gegenseitig Pöstchen und Auftritte zuschieben, anders ist ein geplanter gemeinsamer Gottesdienst von Dekanin Baur und Ulrich Parzany in der Schorndorfer Stadtkirche nicht zu erklären.



Wie Dekanin Baur den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verspielt 


Die Beteiligung von Parzany am Gottesdienst wurde nun allerdings abgesagt. Die Sprachregelung auf die man sich geeinigt hat, ist, dass Herr Parzany sich krank gemeldet hat.
Vielleicht sollte man Dekanin Baur einmal einen Tip geben.
Wer in einer Hochburg evangelischen Schwulenhasses Dekan ist, sollte keinen homophoben Prediger zu sich einladen. Es sei denn man will mit homophoben Pietisten und Evangelikalen gemeinsame Sache machen.  
Da gibt es sicherlich viele in Schorndorf, die einen dafür loben. Langfristig verliert man aber alle klugen und anständigen Menschen und wer bleibt dann noch übrig?

Arnold Schwarzenegger, Vergangenheit und Zukunft

 Lieber Arnold, Arnold Schwarzenegger                                                                               nett siehst Du aus mit D...