Die Wahlverwandtschaften ROSAKINDER

Am Wochenende haben wir also die Rosa von Praunheim Festspiele in Radio, Fernsehen und Zeitungen erlebt. Zahlreiche Beiträge sind zum 70. Geburtstag von Rosa von Praunheim erschienen. Selbst die Stuttgarter Zeitung steuerte einen klugen Artikel bei, was bei schwulen Künstlern und der Stuttgarter Zeitung nicht immer gelingt.
Rosa von PraunheimHerausragend war jedoch der auf ARTE gezeigte Film ROSAKINDER, ein Porträt von fünf Filmstudenten über ihren Professor Rosa von Praunheim an der Filmhochschule in Potsdam Babelsberg.
Die fünf Filmstudenten heißen Tom Tykwer, Axel Ranisch, Julia von Heinz, Robert Thalheim und Chris Kraus.
Es sind also nicht völlig unbekannte Filmstudenten um die es hier geht und so wurde ROSAKINDER ein Porträt voll Witz und Humor aber auch mit viel Ernsthaftigkeit wenn es um den persönlichen Standpunkt Rosas zu Themen wie Aids und Diskriminierung gegen Schwule geht.
Der Ironiehöhepunkt des Films ist erreicht wenn Tom Tykwer singt:
Ich wär so gerne authentisch, aber das gelingt mir nie …
Ich suche das Private und finde nur Zitate …
und das wollte ich euch jetzt nicht vorenthalten.


Wer den Originalfilm sehen möchte, hat die Gelegenheit dazu auf ARTE +7  täglich ab 23 Uhr noch bis Ende der Woche und im TV am 11. Dezember 2012 um 02:15

Schwul? Schwabe? und kein Mercedes Benz?

Vor kurzem bin ich in einen Subaru eingestiegen. 
boy loves boyIch weiß, man soll nicht bei fremden Männern ins Auto einsteigen, aber dieses mal hat es sich wirklich gelohnt.
boy kisses boy Denn bald befand ich mich auf einer  entspannten Fahrt in einem jener Automobile undefinierbaren Ursprungs, voll nicht-existierendem Charme und der Atmosphäre aus dünnen Plastik Leisten und elektrostatisch aufgeladenem Kunststoff-Velours.
Subaru LGBT friendly employer advertising Aber der Fahrer war sehr süß, eindeutig “marriage material”, wie die Amerikaner sagen. Er hat auch einen sehr süßen Freund, wie er mir sofort versicherte, und ich dachte “verflixt und zugenäht”, was Schwaben in einer solchen Situation eben  denken. Und an dem Punkt erinnerte ich mich an die Werbekampagne von Subaru, die zur Zeit in amerikanischen Printmedien erscheint und ich frage mich kann in einer Werbekampagne soviel Wahrheit stecken?
Oder bemächtigt sich die Werbekampagne nur unserer Lebenswelt und stattet sie mit ihren Produkten aus? 
Eines weiß ich jedenfalls, schwul sein und Schwabe sein und Subaru fahren, gehen wunderbar zusammen.

lgbt history month im Oktober

Die Amerikaner sind ziemlich klug. Der Monat Oktober hat 31 Tage, also kann man 31mal im Oktober eine  berühmte Persönlichkeit aus der schwul-lesbischen Community der Allgemeinheit vorstellen.
Das ganze nennt sich "lgbt history month" und als Deutscher fragt man sich, warum machen wir das nicht auch in Deutschland?



Jedenfalls ein kleines Trostpflaster gibt es, die Amerikaner waren so nett eine Deutsche bei sich mitaufzunehmen.
Ziemlich cool, und wer alle ausgezeichneten Persönlichkeiten sehen will, kann bei youtube nachschauen.


Arnold Schwarzenegger, Vergangenheit und Zukunft

 Lieber Arnold, Arnold Schwarzenegger                                                                               nett siehst Du aus mit D...