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Es werden Posts vom August, 2011 angezeigt.

mit den Worten schließt das Werk, es sollte in keinem Bücherschrank fehlen

Komik hatte für ihn stets etwas mit Unfällen, Mißverständnissen oder Selbstentlarvung zu tun.
Wer über Loriot lachte, lachte über den Spießer in sich selbst.
Mußte ich über einige meiner schlimmsten Schwabenspießer in der Nachbarschaft  berichten, versuchte ich stets Loriot zu zitieren.

Was seitenlange soziologische Untersuchungen nicht vermocht hätten, Loriot gelang es.“Immer den Spießer kitzeln bis er übermütig wird”, so konnte auch ein kleiner verlachter Schwuler in der schwäbischen Provinz noch viel von Loriot lernen.Gestern starb Loriot im Alter von 87 Jahren am Starnberger See.Loriot Parodie: Die Wacht am Rhein warum gewisse Nachbarn abends mit dem Fernglas am Fenster stehen

Hollywood Wahnsinn mit Methode

Die FAZ führt in ihrem Artikel vom 18. August 2011 viele Gründe auf warum die amerikanische Fernsehserie “Entourage” so viel Erfolg hat.

Sie erlaubt dem Zuschauer nicht nur einen Blick hinter die Kulissen Hollywoods, inklusive Selbstbetrug, Hybris, diese Fernsehserie geht noch weiter als jeder Film über Hollywood zuvor.
Da ist zunächst die Hauptperson der Serie, Kreativdirektor und Besitzer der mächtigsten Schauspieleragentur, Ari Gold, gespielt von Jeremy Piven. Dieser Ari Gold hat ein reales Vorbild und gleicht diesem, wie ein Ei dem anderen.
Seine rassistischen, bösartigen Witze und die diskriminierenden Hasstiraden kann man zusammengeschnitten auch bei YouTube unter  dem Stichwort “Ari Gold’s best” sehen.
Wenn aber solche Entgleisungen als “normal” angesehen werden, die unter anderen Verhältnissen sofort zu Verleumdungs und Diskriminierungsklagen führen würden, so erkennt man, dass jeder in Hollywood sich in einer Art Kampfzone befindet, in dem jeder jeden hereinlegt oder auszunützen …

Fundstück

sieht so Berlin aus?
ich glaube ich komme nach Berlin und überprüfe das jetzt ...

Rudolf Brazda im Alter von 98 Jahren verstorben

Der wahrscheinlich letzte schwule Überlebende eines KZ, Rudolf Brazda, ist vergangene Woche in einem Pflegeheim in Mulhouse friedlich verstorben.Über Brazdas Lebensweg wurde schon viel berichtet, unter anderem auch in diesem Blog. Neben seiner Ehrung mit dem französischen Preis der Ehrenlegion im April 2011, fand die  Lebensleistung Brazdas eine besondere Würdigung durch Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit.Auch die internationale Presse erinnerte in zahlreichen Artikeln an das Leben und Schicksal von Rudolf Brazda.


Die New York Times beschreibt in einem Artikel vom 05.08.2011 wie es Brazda und anderen offen lebenden Homosexuellen in der Nazizeit erging:
“During the 12-year Nazi regime … up to 100,000 men were identified in police records as homosexuals, with about 50,000 convicted of violating Paragraph 175 … 5,000 to 15,000 gay men were interned in the camps and about 60 percent of them died there, most within a year.“


Die Los Angeles Times schreibt in ihrem Artikel vom 05.08.2011 übe…