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Polizeieinsatz in Weiler Rems

Vor einer Woche mußte wieder einmal die Polizei in unsere Straße kommen. Es war im übrigen schon das zweite mal, und dann ist man doch immer wieder aufs neue bestürzt wenn man mit eigenen Augen sieht mit welchem Hass die Nachbarn aufeinander losgehen, ganz besonders wenn es sich um erwachsene Männer handelt, die dazu noch ein Gossenvokabular benutzen, das völlig unakzeptabel ist.

Besonders traurig ist aber wenn man sieht wie ein gut 70 jähriger seinen Spazierstock in die Höhe streckt und kurz davor ist einem anderen circa 70 jährigen diesen Spazierstock über den Kopf zu ziehen.
10 Minuten später steigen dann zwei ziemlich gelangweilt dreinschauende Polizisten aus ihrem Auto und beginnen mit ihrer Arbeit.

Mein Fazit: Es wird jetzt seit mehr als fünfundzwanzig Jahren in meiner Nachbarschaft gegen mich als Schwulen gehetzt. Wenn ich dann sehe wie man sich in der Nachbarschaft gegenseitig behandelt, dann gibt mir das zu denken.
Es gibt wohl Leute, die jemanden brauchen, den sie hassen können oder schlecht reden können, vielleicht nur um sich selbst besser zu fühlen?
Und wenn kein Schwuler zur Hand ist, dann findet man schnell einen anderen für diesen Zweck.


Kommentare

  1. traurig unsere gesellschaft!

    ich mag schwule männer...habe einen besten freund, der ist auch schwul. finde einen besseren freund könnte ich nicht haben!

    glg, heike

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  2. Finde ich toll, dass du einen "besten" schwulen Freund hast. Meiner Erfahrung nach gehen Frauen mit dem Thema "schwul sein" viel lockerer und gelassener um als Männer. Da kann die "Krone der Schöpfung" noch etwas dazulernen.

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    1. Das liegt wohl daran, dass sich die Männer immer gleich von uns bedroht fühlen, sie haben vermutlich Angst, dass wir ihnen sofort an die Hose gehen.

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  3. Da stimme ich dir voll zu, Hans-Georg.
    Heterosexuelle Männer, die ihrer eigenen Sexualität nicht sicher sind, fühlen sich von uns Schwulen bedroht. Es gibt aber noch ein paar hoffnungsvolle Exemplare, die das alles recht locker sehen.

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