so gut wie diesen
jungen Herrn einer berühmten
deutschen Kosmetikfirma
gelingt mir das natürlich nie
das schwule blog aus Weiler/Rems über schwules Leben in der Provinz und den Kampf gegen Diskriminierung
so gut wie diesen
jungen Herrn einer berühmten
deutschen Kosmetikfirma
gelingt mir das natürlich nie
auch wenn ich stets versuche ein gutes Bild abzugeben wenn meine schwäbischen Nachbarn mit dem Fernglas rüberschauen
Als rasender Reporter, der keine Mühen scheut, erstand ich kürzlich inkognito bei H & M 1 Exemplar von David Beckhams Heißen Höschen, von manchen auch gerne der Wonderbra-für-Männer genannt.
Gleich beim Auspacken erkenne ich zwei wichtige Informationen auf der Verpackung:
1. Made in Cambodia, hergestellt in Kambodscha.
2. Stoffanteil: 95% Baumwolle und 5% Elasthan
So weit so gut, denke ich, dann kommt der Moment der Anprobe:
Vorausgesetzt man hat ähnliche Körpermaße wie David Beckham, abzüglich der Tattoos, was bei mir der Fall ist, sollte alles so proper aussehen wie auf dem Bild.
Aber welch Überraschung, das heiße Höschen wirft Falten. Ganz entsetzliche Falten. Und der eigentliche Grund warum ich das Höschen gekauft habe, tritt ehrlich gesagt auch nur zu 50% ein.
In der Zwischenzeit vermute ich, dass man dieses Höschen unserem lieben David auf die Hüfte geföhnt hat. Vielleicht zuvor noch mit Bügelglatt eingesprüht und mit maximaler Hitze in Form gebracht. Oder woher kommt es, dass man bei David keine Falten sieht?
Jetzt runzelt sich meine Stirn. Davids Stirn runzelt sich auch, offensichtlich ist er noch nicht gebotoxt. Kann man eigentlich auch Unterhosen botoxen? Ich glaube ich frage einmal bei H&M nach.
David Beckhams Heißes Höschen
schließlich ist Valentinstag oder etwa nicht?
Elevator from Michael Velasquez on Vimeo.
bin heute den ganzen Tag mit dem Fahrstuhl gefahren
Interview berichtet aus den Bereichen Kultur, Mode, Musik und Film und huldigt dem Prinzip: Prominente führen Interviews mit anderen Prominenten.
So spricht Clint Eastwood mit Angelina Jolie über ihren neuen Film, Arianna Huffington interviewt Scarlett Johannson und Kulturwissenschaftler Thomas Macho führt ein Gespräch mit Rene Pollesch über Theater, Hölderlin, Rilke, Warhol und Karl Lagerfeld.
Mit Porträts “britischer Lads” von Alasdair McLellan sucht Interview nach dem europäischen Männertyp im Vergleich zu Bruce Webers amerikanischer Männerfotografie. (Bruce Weber wurde ausgiebig von der amerikanischen Interview gefördert)
Und auch die Werbeanzeigen der internationalen Modeindustrie sind genauso reichhaltig vertreten wie in der amerikanischen Ausgabe.
So kommen dann selbst die Schuh und Strumpf- Feti …. unter uns auf ihre Kosten.
Besonders gelungen ist das Interview, das Thomas Macho mit Rene Pollesch geführt hat. Mein Lieblingszitat daraus: “Ich habe gerade einen jungen Mann in der U-Bahn gesehen, der trug Beanie, Holzfällerhemd, Turnschuhe. Irgendwie sah man auch, dass er ganz hübsch war, aber vor allem sah er aus wie Ashton Kutcher. Das Resultat der Arbeit am Selbst darf nicht zu abgedreht sein. Das darf nur Lady Gaga … “
Mit etwas mehr als 250 Seiten ist die deutsche Interview deutlich umfangreicher als das amerikanische Original. Und so bleibt die Frage ob dieses Magazin, gegründet von Andy Warhol und seinen Freunden, das sich längst vom Untergrund Magazin in ein etabliertes Hochglanz Magazin verwandelt hat, auch in Deutschland so erfolgreich sein wird wie in USA.
Und wer das alles noch nicht interessant genug findet, der bekommt auf den letzten 40 Seiten des Magazins (Farblich und redaktionell abgehobener Teil) einen Überblick über dessen Gründer Andy Warhol und die Zeit der 70er Jahre, insgesamt eine witzige, schöne Quellensammlung aus Kunst und Kulturgeschichte zusammen mit einer Prise Queer History.
Andy Warhols “Interview” Magazin in Deutschland erschienen
und nicht ohne Zwergschnauzer.
Das ginge ja gar nicht.
ich möchte auch eine Patchworkfamilie und zwar dalli
Gerade werde ich eingeschneit in meinem kleinen schwäbischen Dorf und so bleibt mir nichts zu tun außer in der schwulenfreundlichen Internationalen Presse herumzublättern und voila, was erfreut mein Auge:

Daniel Radcliffe hat in Attitude ein Interview gegeben und folgendes klargestellt:
1. er selbst ist nicht schwul
2. aber wenn er schwul wäre, würde er sich in einen Mann wie Ryan Gosling verlieben, und das aus folgenden Gründen:
3. generell sei es besser sich in intelligente Männer zu verlieben (und Ryan Gosling gehört offensichtlich zu den intelligenten Männern, das haben wir schon immer gewusst)
4. außerdem sagt Daniel “Zauberprinz” Radcliffe, gehöre Ryan Gosling sicherlich zu den Männern, die “danach” auch noch freundlich wären.
Und jetzt frage ich mich aus purer Langeweile, eingeschneit in meinem kleinen schwäbischen Dorf, was hat Daniel Radcliffe nur mit “danach” gemeint?
Zauberprinz Daniel Radcliffe und seine schwulen Wunschvorstellungen
ARTE Dokumentation Jungs und Mädels Teil 4
das ganze Leben ist ein Quizz