Dienstag, 28. Februar 2012

auch wenn ich stets versuche ein gutes Bild abzugeben wenn meine schwäbischen Nachbarn mit dem Fernglas rüberschauen

nachbar schwul 1

so gut wie diesen

nachbar schwul 3

jungen Herrn einer berühmten

nachbar schwul 4

deutschen Kosmetikfirma

nachbar schwul 5

gelingt mir das natürlich nie


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Sonntag, 19. Februar 2012

David Beckhams Heißes Höschen

Als rasender Reporter, der keine Mühen scheut, erstand ich kürzlich inkognito bei H & M 1 Exemplar von David Beckhams Heißen Höschen, von manchen auch gerne der Wonderbra-für-Männer genannt.

David Beckham Bodywear H u MGleich beim Auspacken erkenne ich zwei wichtige Informationen auf der Verpackung:

1. Made in Cambodia, hergestellt in Kambodscha.

2. Stoffanteil: 95% Baumwolle und 5% Elasthan

So weit so gut, denke ich, dann kommt der Moment der Anprobe: 
Vorausgesetzt man hat ähnliche Körpermaße wie David Beckham, abzüglich der Tattoos, was bei mir der Fall ist, sollte alles so proper aussehen wie auf dem Bild.
Aber welch Überraschung, das heiße Höschen wirft Falten. Ganz entsetzliche Falten. Und der eigentliche Grund warum ich das Höschen gekauft habe, tritt ehrlich gesagt auch nur zu 50% ein.
In der Zwischenzeit vermute ich, dass man dieses Höschen unserem lieben David auf die Hüfte geföhnt hat. Vielleicht zuvor noch mit Bügelglatt eingesprüht und mit maximaler Hitze in Form gebracht. Oder woher kommt es, dass man bei David keine Falten sieht?

Jetzt runzelt sich meine Stirn. Davids Stirn runzelt sich auch, offensichtlich ist er noch nicht gebotoxt. Kann man eigentlich auch Unterhosen botoxen? Ich glaube ich frage einmal bei H&M nach.


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Donnerstag, 16. Februar 2012

It’s okay to flip

 

it's okay to flip Las Vegas tourism ad

 

it's okay to flip Las Vegas tourism ad2

 

wie man es auch dreht und wendet, so einfach kann Tourismuswerbung sein.


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Dienstag, 14. Februar 2012

bin heute den ganzen Tag mit dem Fahrstuhl gefahren

schließlich ist Valentinstag oder etwa nicht?

 

Elevator from Michael Velasquez on Vimeo.


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Sonntag, 12. Februar 2012

Andy Warhols “Interview” Magazin in Deutschland erschienen

Interview 02 2012 Inhaltsverz

Interview berichtet aus den Bereichen Kultur, Mode, Musik und Film und huldigt dem Prinzip: Prominente führen Interviews mit anderen Prominenten.
So spricht Clint Eastwood mit Angelina Jolie über ihren neuen Film, Arianna Huffington interviewt Scarlett Johannson und Kulturwissenschaftler Thomas Macho führt ein Gespräch mit Rene Pollesch über Theater, Hölderlin, Rilke, Warhol und Karl Lagerfeld.
Mit Porträts “britischer Lads” von Alasdair McLellan sucht Interview nach dem europäischen Männertyp im Vergleich zu Bruce Webers amerikanischer Männerfotografie. (Bruce Weber wurde ausgiebig von der amerikanischen Interview gefördert)
Und auch die Werbeanzeigen der internationalen Modeindustrie sind genauso reichhaltig vertreten wie in der amerikanischen Ausgabe.

P1040228

So kommen dann selbst die Schuh und Strumpf- Feti …. unter uns auf ihre Kosten.
Besonders gelungen ist das Interview, das Thomas Macho mit Rene Pollesch geführt hat. Mein Lieblingszitat daraus: “Ich habe gerade einen jungen Mann in der U-Bahn gesehen, der trug Beanie, Holzfällerhemd, Turnschuhe. Irgendwie sah man auch, dass er ganz hübsch war, aber vor allem sah er aus wie Ashton Kutcher. Das Resultat der Arbeit am Selbst darf nicht zu abgedreht sein. Das darf nur Lady Gaga … “  
Mit etwas mehr als 250 Seiten ist die deutsche Interview deutlich umfangreicher als das amerikanische Original. Und so bleibt die Frage ob dieses Magazin, gegründet von Andy Warhol und seinen Freunden, das sich längst vom Untergrund Magazin in ein etabliertes Hochglanz Magazin verwandelt hat, auch in Deutschland so erfolgreich sein wird wie in USA.
Und wer das alles noch nicht interessant genug findet, der bekommt auf den letzten 40 Seiten des Magazins (Farblich und redaktionell abgehobener Teil) einen Überblick über dessen Gründer Andy Warhol und die Zeit der 70er Jahre, insgesamt eine witzige, schöne Quellensammlung aus Kunst und Kulturgeschichte zusammen mit einer Prise Queer History.   

 


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Mittwoch, 8. Februar 2012

ich möchte auch eine Patchworkfamilie und zwar dalli

asstel versicherung printwerbung

 und nicht ohne Zwergschnauzer.

Das ginge ja gar nicht.


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Dienstag, 7. Februar 2012

Zauberprinz Daniel Radcliffe und seine schwulen Wunschvorstellungen

Gerade werde ich eingeschneit in meinem kleinen schwäbischen Dorf und so bleibt mir nichts zu tun außer in der schwulenfreundlichen Internationalen Presse herumzublättern und voila, was erfreut mein Auge:

attitude daniel radcliffe cover

Daniel Radcliffe hat in Attitude ein Interview gegeben und folgendes klargestellt:

1. er selbst ist nicht schwul

2. aber wenn er schwul wäre, würde er sich in einen Mann wie Ryan Gosling verlieben, und das aus folgenden Gründen:

3. generell sei es besser sich in intelligente Männer zu verlieben (und Ryan Gosling gehört offensichtlich zu den intelligenten Männern, das haben wir schon immer gewusst)

4. außerdem sagt Daniel “Zauberprinz” Radcliffe, gehöre Ryan Gosling sicherlich zu den Männern, die “danach” auch noch freundlich wären.

RyanGosling by user AlBBie905

Und jetzt frage ich mich aus purer Langeweile, eingeschneit in meinem kleinen schwäbischen Dorf, was hat Daniel Radcliffe nur mit “danach” gemeint?


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Samstag, 4. Februar 2012

ARTE Dokumentation Jungs und Mädels Teil 4

arte jungs und mädels Teil vierAuch in meinem kleinen schwäbischen Dorf kann man sie erkennen: Pietistische Fundamentalisten, evangelikale Eiferer und Vertreter religiöser Sekten und Splittergruppen wie Gemeinde Gottes, Neu-Apostolische und Zeugen Jehovas sind die Hauptakteure im Versuch Stimmung gegen Schwule und Lesben zu machen.
Überrascht war ich als ich am Donnerstag Abend auf ARTE die Dokumentation “Jungs und Mädels” Teil 4 “Unsere Verlobung” sah.
Völlig frei und unbekümmert hört man dort religiöse Eiferer General Franco loben oder über die Vorteile einer Diktatur gegenüber einer Demokratie schwadronieren und dazu immer wieder bestätigen warum es wichtig sei gegen Schwule und Lesben vorzugehen.
Mit dieser Doku gelingt ARTE eine bemerkenswerte Dokumentation religiöser Intoleranz und eine genaue Analyse wie fließend der Übergang zwischen religiös reaktionären und politisch anti-demokratischen Gruppen ist.
Bemerkenswert ist auch, dass der Film die Verhältnisse in Frankreich schildert, man aber erkennen muss, dass religiöse Intoleranz keinesfalls ein nationales Phänomen ist, was man als schwuler Schwabe durchaus bestätigen kann.



Hier ein Dialog aus der Dokumentation:
Frau: Homosexuelle gab es schon immer. Das ist eine Abweichung der Natur, eine Anomalie. Da kannst du nichts machen.
Frau 2: Aber wenn ich diese Demos sehe …
Frau: Darum geht es nicht. Das muss man zulassen.
Frau 2: Sie beharren auf ihrer Ideologie und fordern alle Rechte.
Frau: Sie fordern ihren Platz in der Gesellschaft.
Herr: (ironisch) Was habt ihr denn? Lasst sie doch. Zeigt doch ein bisschen Toleranz. Wir haben doch Gleichberechtigung.
Frau: Das schlimmste ist, dass es als normal gilt. Und dass sie ganz selbstverständlich auftreten. …




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Mittwoch, 1. Februar 2012

das ganze Leben ist ein Quizz

und hier wieder ein Beitrag aus unserer erfolgreichen Serie: “Junger Herr mit kleiner Herrenhandtasche” 


Hugo Boss Handtasche
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